AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Inhaltsverzeichnis
Artikel 1 – Begriffsbestimmungen
Artikel 2 – Identität des Unternehmers
Artikel 3 – Geltungsbereich
Artikel 4 – Angebot
Artikel 5 – Vertragsschluss
Artikel 6 – Widerrufsrecht
Artikel 7 – Folgen und Kosten des Widerrufs
Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Artikel 9 – Preise
Artikel 10 – Gewährleistung und Konformität
Artikel 11 – Lieferung und Vertragserfüllung
Artikel 12 – Dauerschuldverhältnisse: Laufzeit, Kündigung und Verlängerung
Artikel 13 – Zahlung
Artikel 14 – Beschwerden und Reklamationen
Artikel 15 – Anwendbares Recht und Streitigkeiten
Artikel 16 – Ergänzende oder abweichende Vereinbarungen
Artikel 17 – Ersatzartikel
Artikel 18 – Rücksendeadresse
Artikel 19 – Zahlungspflichten
Artikel 20 – Vorgehen bei fehlerhaften oder mangelhaften Produkten
Artikel 21 – Nichtannahme oder Nichtabholung einer Sendung
Artikel 1 – Begriffsbestimmungen
Für diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten die nachstehenden Begriffsbestimmungen:
Zusatzvertrag: Ein Vertrag, durch den der Verbraucher Waren, digitale Inhalte oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit einem Fernabsatzvertrag erwirbt und diese vom Unternehmer oder aufgrund einer Vereinbarung mit dem Unternehmer von einem Dritten bereitgestellt werden.
Widerrufsfrist: Der Zeitraum, innerhalb dessen der Verbraucher sein gesetzliches Widerrufsrecht ausüben kann.
Verbraucher: Jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Tag: Kalendertag.
Digitale Inhalte: Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden.
Dauerschuldverhältnis: Ein Vertrag über die wiederkehrende Lieferung von Waren oder Erbringung von Dienstleistungen über einen bestimmten oder unbestimmten Zeitraum.
Dauerhafter Datenträger: Ein Medium, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass sie für einen angemessenen Zeitraum zugänglich bleiben und unverändert wiedergegeben werden können. Hierzu zählt insbesondere E-Mail.
Widerrufsrecht: Das gesetzliche Recht des Verbrauchers, sich unter den gesetzlichen Voraussetzungen innerhalb der Widerrufsfrist von einem Fernabsatzvertrag zu lösen.
Muster-Widerrufsformular: Das vom Unternehmer bereitgestellte Formular, das der Verbraucher zur Erklärung seines Widerrufs verwenden kann.
Unternehmer: Die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Waren, Dienstleistungen oder digitale Inhalte im Fernabsatz anbietet.
Fernabsatzvertrag: Ein Vertrag, der zwischen Unternehmer und Verbraucher im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln geschlossen wird.
Fernkommunikationsmittel: Kommunikationsmittel, die zum Abschluss eines Vertrages genutzt werden können, ohne dass Unternehmer und Verbraucher gleichzeitig körperlich anwesend sind.
Allgemeine Geschäftsbedingungen: Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Modeleben.
Artikel 2 – Identität des Unternehmers
Modeleben
Laurembergstraße 22
18059
Rostock
Deutschland
E-Mail: info@modeleben.com
Telefon: +32 2 661 19 23
Artikel 3 – Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Angebote von Modeleben sowie für alle über unseren Onlineshop zwischen Modeleben und Verbrauchern geschlossenen Fernabsatzverträge.
Vor Abschluss eines Vertrages werden dem Verbraucher diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in geeigneter Weise zugänglich gemacht.
Bei elektronisch abgeschlossenen Verträgen werden die Bedingungen so bereitgestellt, dass der Verbraucher sie speichern und zu einem späteren Zeitpunkt erneut einsehen kann.
Sollte eine elektronische Speicherung aus technischen Gründen nicht unmittelbar möglich sein, wird darauf hingewiesen, wo die Bedingungen eingesehen werden können. Auf Wunsch können sie dem Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt werden.
Soweit für einzelne Waren oder Dienstleistungen zusätzliche Bedingungen gelten, finden diese ergänzend Anwendung. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben in jedem Fall unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, hat dies grundsätzlich keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.
An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
Artikel 4 – Angebot
Unsere Produktangebote enthalten die wesentlichen Eigenschaften der angebotenen Waren oder Dienstleistungen und sollen dem Verbraucher eine sachgerechte Kaufentscheidung ermöglichen.
Sofern ein Angebot zeitlich begrenzt ist oder besonderen Voraussetzungen unterliegt, wird dies beim jeweiligen Angebot entsprechend angegeben.
Modeleben ist berechtigt, Angebote zu ändern oder zu beenden, solange noch kein verbindlicher Vertrag zustande gekommen ist.
Produktbilder dienen einer möglichst realitätsgetreuen Darstellung der angebotenen Waren. Abhängig von Bildschirm, Displayeinstellungen, Beleuchtung oder fotografischer Darstellung können insbesondere Farben geringfügig vom tatsächlichen Produkt abweichen.
Offensichtliche Schreib-, Darstellungs-, Preis- oder technische Fehler begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Lieferung zu einem erkennbar fehlerhaften Preis oder mit offensichtlich fehlerhaften Angaben.
Vor Abschluss der Bestellung erhält der Verbraucher insbesondere Informationen über:
-
die wesentlichen Eigenschaften der Ware,
-
den Gesamtpreis,
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gegebenenfalls anfallende Versandkosten,
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die verfügbaren Zahlungsmethoden,
-
die Lieferbedingungen,
-
das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts,
-
sowie sonstige wesentliche Vertragsbedingungen.
Die im Onlineshop angegebenen Preise verstehen sich einschließlich der jeweils anwendbaren gesetzlichen Steuern, soweit diese anfallen.
Zusätzliche Versand-, Einfuhr- oder sonstige Kosten werden dem Verbraucher entsprechend den gesetzlichen Informationspflichten mitgeteilt, soweit solche Kosten anfallen und im Voraus bestimmbar sind.
Artikel 5 – Vertragsschluss
Die Darstellung von Produkten im Onlineshop stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern eine Aufforderung an den Verbraucher, eine Bestellung abzugeben.
Durch Abschluss des Bestellvorgangs gibt der Verbraucher ein verbindliches Angebot zum Kauf der ausgewählten Produkte ab.
Modeleben bestätigt den Eingang einer elektronisch übermittelten Bestellung beziehungsweise Vertragserklärung unverzüglich auf elektronischem Wege.
Der Vertrag kommt zustande, sobald Modeleben die Bestellung annimmt, beispielsweise durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung oder durch den Versand der bestellten Ware.
Bei elektronischen Bestellungen setzt Modeleben angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der übermittelten Daten sowie zur Sicherung des Zahlungsvorgangs ein.
Soweit gesetzlich zulässig, kann Modeleben vor Annahme einer Bestellung Prüfungen durchführen, die für eine ordnungsgemäße und sichere Vertragsabwicklung erforderlich sind.
Bestehen sachliche Gründe, kann eine Bestellung abgelehnt werden.
Der Verbraucher erhält spätestens mit der Lieferung beziehungsweise auf einem dauerhaften Datenträger die für den Vertrag relevanten Informationen, insbesondere zu:
-
Vertrag und Bestellung,
-
Zahlung,
-
Lieferung,
-
gesetzlichen Gewährleistungsrechten,
-
Widerrufsrecht,
-
Rückgabe,
-
und Kontaktmöglichkeiten.
Artikel 6 – Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu, soweit kein gesetzlicher Ausschluss vorliegt.
Bei Verträgen über Waren beginnt die Widerrufsfrist grundsätzlich an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht das Beförderungsunternehmen ist, die Ware erhalten hat.
Werden mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung getrennt geliefert, beginnt die Frist grundsätzlich mit Erhalt der letzten Ware.
Wird eine Ware in mehreren Teilsendungen oder Teilen geliefert, beginnt die Widerrufsfrist mit Erhalt der letzten Teilsendung beziehungsweise des letzten Teils.
Bei Verträgen über die regelmäßige Lieferung von Waren über einen bestimmten Zeitraum beginnt die Widerrufsfrist grundsätzlich mit Erhalt der ersten Ware.
Bei Dienstleistungen sowie bestimmten digitalen Inhalten gelten die jeweils einschlägigen gesetzlichen Regelungen zum Beginn der Widerrufsfrist.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der Verbraucher Modeleben innerhalb der gesetzlichen Frist eindeutig darüber informieren, dass er den Vertrag widerrufen möchte.
Hierfür kann das Muster-Widerrufsformular verwendet werden. Die Verwendung dieses Formulars ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung.
Nach Erklärung des Widerrufs muss die Ware grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen zurückgesendet werden.
Während der Widerrufsfrist darf der Verbraucher die Ware in dem Umfang prüfen, wie dies auch in einem Ladengeschäft zur Beurteilung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise möglich beziehungsweise erforderlich wäre.
Artikel 7 – Folgen und Kosten des Widerrufs
Übt der Verbraucher sein Widerrufsrecht wirksam aus, sind die empfangenen Leistungen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zurückzugewähren.
Der Verbraucher trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, sofern er vor Vertragsschluss ordnungsgemäß darüber informiert wurde und Modeleben nicht ausdrücklich erklärt hat, die Rücksendekosten zu übernehmen.
Modeleben erstattet die vom Widerruf erfassten Zahlungen grundsätzlich spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung.
Bei Warenkäufen ist Modeleben berechtigt, die Rückzahlung zurückzuhalten, bis die Ware zurückerhalten wurde oder der Verbraucher einen geeigneten Nachweis über die Rücksendung erbracht hat, je nachdem, welches Ereignis früher eintritt.
Für die Rückerstattung wird grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Für einen Wertverlust der Ware muss der Verbraucher nur aufkommen, wenn dieser auf einen Umgang zurückzuführen ist, der zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften oder Funktionsweise der Ware nicht erforderlich war, und die gesetzlichen Voraussetzungen für einen solchen Wertersatz erfüllt sind.
Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Das gesetzliche Widerrufsrecht kann nur in den gesetzlich vorgesehenen Fällen ausgeschlossen sein.
Dies kann insbesondere betreffen:
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Waren, die individuell nach Kundenspezifikationen angefertigt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten wurden,
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schnell verderbliche Waren,
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versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn die Versiegelung nach Lieferung entfernt wurde,
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Waren, die nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden,
-
bestimmte versiegelte Ton-, Video- oder Softwareprodukte nach Entfernung der Versiegelung,
-
einzelne Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierte, soweit gesetzlich vorgesehen,
-
Waren oder Dienstleistungen, deren Preis von Schwankungen des Finanzmarktes abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat,
-
sowie weitere gesetzlich geregelte Ausnahmefälle.
Ein Ausschluss des Widerrufsrechts erfolgt nur, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Artikel 9 – Preise
Maßgeblich ist grundsätzlich der Preis, der zum Zeitpunkt der Bestellung im Onlineshop angezeigt wird.
Soweit Produkte oder Leistungen von nicht durch Modeleben beeinflussbaren Marktpreisschwankungen betroffen sind, können besondere gesetzliche Regelungen Anwendung finden.
Preisänderungen nach Vertragsschluss sind nur zulässig, soweit sie gesetzlich erlaubt oder ausdrücklich wirksam vereinbart wurden.
Bei Dauerschuldverhältnissen bleiben gesetzliche Kündigungsrechte des Verbrauchers bei Preisänderungen unberührt.
Trotz sorgfältiger Pflege unseres Onlineshops können offensichtliche technische, Schreib- oder Darstellungsfehler auftreten.
Bei einem für den Verbraucher erkennbar fehlerhaften Preis besteht kein Anspruch auf Lieferung zu diesem offensichtlich falschen Preis, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Artikel 10 – Gewährleistung und Konformität
Modeleben gewährleistet im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, dass die gelieferten Waren bei Gefahrübergang den vertraglich vereinbarten und gesetzlich erforderlichen Anforderungen entsprechen.
Die Ware soll insbesondere:
-
der vereinbarten Beschreibung entsprechen,
-
die vereinbarten Eigenschaften besitzen,
-
für die gewöhnliche Verwendung geeignet sein,
-
sowie die Beschaffenheit aufweisen, die bei Waren derselben Art üblicherweise erwartet werden kann.
Gesetzliche Gewährleistungsrechte des Verbrauchers werden durch zusätzliche Garantien von Modeleben, einem Hersteller, Lieferanten oder sonstigen Dritten nicht eingeschränkt.
Liegt ein gesetzlich relevanter Mangel vor, stehen dem Verbraucher die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu.
Der Verbraucher wird gebeten, festgestellte Mängel möglichst zeitnah unserem Kundenservice mitzuteilen. Eine verspätete Mitteilung führt jedoch nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Gewährleistungsrechte.
Im Rahmen der gesetzlichen Nacherfüllung kann der Verbraucher grundsätzlich zwischen Nachbesserung und Lieferung einer mangelfreien Ware wählen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Modeleben kann die vom Verbraucher gewählte Form der Nacherfüllung nur unter den gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen verweigern.
Die notwendigen Kosten einer berechtigten gesetzlichen Nacherfüllung werden von Modeleben getragen.
Gewährleistungsansprüche können insbesondere eingeschränkt sein, wenn ein Schaden ausschließlich dadurch entstanden ist, dass die Ware:
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unsachgemäß verwendet wurde,
-
entgegen eindeutiger Pflege- oder Gebrauchsanweisungen behandelt wurde,
-
vom Verbraucher oder einem nicht autorisierten Dritten verändert wurde,
-
oder durch äußere Einwirkungen beschädigt wurde, für die Modeleben nicht verantwortlich ist.
Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben hiervon unberührt.
Artikel 11 – Lieferung und Vertragserfüllung
Modeleben wird Bestellungen mit angemessener Sorgfalt bearbeiten und ausführen.
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden während des Bestellvorgangs angegebene Lieferadresse.
Sofern keine abweichende Lieferfrist vereinbart wurde, erfolgt die Lieferung entsprechend den im Onlineshop angegebenen Lieferzeiten und innerhalb der gesetzlichen Höchstfristen.
Ist keine Lieferzeit vereinbart, wird die Ware grundsätzlich spätestens innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsschluss geliefert.
Sollte eine Lieferung wesentlich verzögert werden oder nicht möglich sein, wird der Verbraucher entsprechend informiert.
Soweit dem Verbraucher aufgrund einer nicht ordnungsgemäßen Lieferung gesetzliche Rechte zustehen, bleiben diese unberührt.
Angegebene Lieferzeiten können Schätzungen darstellen. Gesetzliche Rechte bei einer verspäteten Lieferung werden durch solche Angaben nicht ausgeschlossen.
Kann ein bestellter Artikel nicht geliefert werden, kann Modeleben dem Verbraucher einen geeigneten Ersatzartikel anbieten. Ein Ersatz wird nicht ohne entsprechende Information beziehungsweise Zustimmung des Verbrauchers als endgültige Erfüllung aufgezwungen.
Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt bei der Lieferung eines Ersatzartikels unberührt.
Das Risiko eines zufälligen Verlusts oder einer Beschädigung der Ware verbleibt grundsätzlich bis zur Übergabe an den Verbraucher oder einen von ihm benannten empfangsberechtigten Dritten bei Modeleben, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Artikel 12 – Dauerschuldverhältnisse: Laufzeit, Kündigung und Verlängerung
Bei Verträgen über eine regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen gelten die vereinbarten Vertragslaufzeiten und die gesetzlichen Kündigungsbestimmungen.
Unbefristete Verträge können vom Verbraucher unter Einhaltung der vereinbarten beziehungsweise gesetzlich zulässigen Kündigungsfrist gekündigt werden.
Bei befristeten Verträgen gelten die im jeweiligen Angebot angegebenen Laufzeiten und Kündigungsbedingungen.
Automatische Vertragsverlängerungen erfolgen nur, soweit sie gesetzlich zulässig und wirksam vereinbart wurden.
Der Verbraucher darf bei der Kündigung grundsätzlich nicht an strengere Formerfordernisse gebunden werden als gesetzlich zulässig.
Zwingende gesetzliche Vorschriften zu Laufzeit, Kündigung und Vertragsverlängerung bleiben unberührt.
Artikel 13 – Zahlung
Der für die Bestellung zu zahlende Betrag wird dem Verbraucher vor Abschluss der Bestellung angezeigt.
Im Onlineshop stehen – je nach Verfügbarkeit – insbesondere folgende Zahlungsmethoden zur Verfügung:
-
PayPal
-
Kreditkarte, insbesondere Visa, Mastercard und American Express
-
Apple Pay
-
Google Pay
-
Shop Pay
Die konkreten verfügbaren Zahlungsmethoden werden während des Bestellvorgangs angezeigt.
Der Verbraucher ist verpflichtet, bei der Bestellung und Zahlungsabwicklung korrekte und vollständige Angaben zu machen.
Fehler oder Unstimmigkeiten bei Zahlungsinformationen sollten Modeleben unverzüglich mitgeteilt werden.
Kommt ein Verbraucher mit einer fälligen Zahlung in Verzug, können gesetzlich zulässige Verzugszinsen, Mahn- oder sonstige Kosten verlangt werden.
Artikel 14 – Beschwerden und Reklamationen
Modeleben stellt Kunden Möglichkeiten zur Verfügung, Beschwerden und Reklamationen einzureichen.
Beschwerden sollten möglichst vollständig beschrieben werden und alle Informationen enthalten, die für eine sachgerechte Prüfung erforderlich sind, beispielsweise Bestellnummer, betroffener Artikel und Beschreibung des Problems.
Wir bemühen uns, Beschwerden innerhalb von 14 Tagen nach Eingang zu beantworten.
Kann eine abschließende Bearbeitung innerhalb dieses Zeitraums nicht erfolgen, erhält der Verbraucher nach Möglichkeit eine Zwischeninformation über den aktuellen Bearbeitungsstand.
Gesetzliche Rechte des Verbrauchers werden durch dieses Beschwerdeverfahren nicht eingeschränkt.
Artikel 15 – Anwendbares Recht und Streitigkeiten
Für Verträge zwischen Modeleben und dem Verbraucher gilt grundsätzlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des jeweiligen Wohnsitzstaates unberührt, soweit diese gesetzlich Anwendung finden.
Gesetzliche Möglichkeiten zur außergerichtlichen oder gerichtlichen Streitbeilegung bleiben unberührt.
Artikel 16 – Ergänzende oder abweichende Vereinbarungen
Ergänzende oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Vereinbarungen dürfen zwingende gesetzliche Verbraucherrechte nicht einschränken.
Soweit entsprechende Vereinbarungen getroffen werden, sollen sie dem Verbraucher schriftlich oder auf einem anderen dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt werden.
Artikel 17 – Ersatzartikel
Modeleben kann einem Kunden im Rahmen einer Reklamation, eines Größenwechsels oder aus Kulanz einen Ersatzartikel anbieten.
Die Annahme eines Ersatzartikels führt nicht automatisch zum Verlust zwingender gesetzlicher Gewährleistungs- oder Verbraucherrechte.
Wird ein kostenloser Ersatzartikel ausschließlich als zusätzliche freiwillige Kulanzleistung angeboten, können hierfür besondere Bedingungen vereinbart werden. Der Verbraucher wird über solche Bedingungen informiert, bevor er das Angebot annimmt.
Gesetzliche Rechte, insbesondere bei einem mangelhaften oder falsch gelieferten Produkt, bleiben unberührt.
Artikel 18 – Rücksendeadresse
Die für eine Rücksendung geltende Anschrift kann abhängig vom Produkt, Lager- oder Logistikstandort unterschiedlich sein.
Vor einer Rücksendung sollte sich der Kunde daher mit dem Kundenservice von Modeleben in Verbindung setzen und die für seine Bestellung vorgesehene Rücksendeadresse erfragen.
Kontakt:
Die Kosten einer Rücksendung richten sich nach dem jeweiligen Rückgabegrund und den gesetzlichen beziehungsweise vertraglich vereinbarten Regelungen.
Bei einem regulären Widerruf trägt der Verbraucher die unmittelbaren Rücksendekosten, sofern er hierüber ordnungsgemäß informiert wurde und Modeleben nicht ausdrücklich die Übernahme der Kosten erklärt hat.
Bei einer berechtigten gesetzlichen Nacherfüllung wegen eines Mangels trägt Modeleben die erforderlichen Kosten nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.
Eine Rücksendung an eine andere als die für die betreffende Bestellung mitgeteilte Rücksendeadresse kann die Bearbeitung erheblich verzögern. Gesetzliche Verbraucherrechte werden dadurch jedoch nicht pauschal ausgeschlossen.
Artikel 19 – Zahlungspflichten und Rückbuchungen
Mit Abschluss einer Bestellung entsteht die im jeweiligen Vertrag vereinbarte Zahlungspflicht.
Eine Rückbuchung, ein Chargeback oder eine Erstattung durch einen Zahlungsdienstleister führt nicht in jedem Fall automatisch dazu, dass ein zugrunde liegender vertraglicher Zahlungsanspruch erlischt.
Entscheidend ist, ob und in welchem Umfang nach den anwendbaren gesetzlichen und vertraglichen Regelungen weiterhin ein Anspruch besteht.
Wird eine Zahlung durch einen Zahlungsanbieter rückgebucht, ist Modeleben daher berechtigt, den Vorgang zu prüfen und den Kunden hinsichtlich einer gegebenenfalls weiterhin rechtmäßig bestehenden Forderung zu kontaktieren.
Modeleben behält sich vor, tatsächlich bestehende Forderungen im gesetzlich zulässigen Umfang geltend zu machen.
Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers sowie die jeweiligen Schutz- und Streitbeilegungsverfahren des verwendeten Zahlungsdienstleisters bleiben unberührt.
Artikel 20 – Fehlerhafte, beschädigte oder falsch gelieferte Produkte
Erhält der Verbraucher ein beschädigtes, mangelhaftes oder von der Bestellung abweichendes Produkt, sollte er sich möglichst zeitnah an unseren Kundenservice wenden.
Modeleben wird den jeweiligen Fall prüfen und eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Lösung anbieten.
Im Rahmen der gesetzlichen Nacherfüllung kann insbesondere eine Nachbesserung oder die Lieferung eines mangelfreien Ersatzartikels in Betracht kommen.
Dem Verbraucher stehen die gesetzlich vorgesehenen Wahlrechte zu, soweit deren Voraussetzungen erfüllt sind.
Die erforderlichen Kosten einer berechtigten gesetzlichen Nacherfüllung, insbesondere notwendige Versand- oder Transportkosten, trägt Modeleben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften.
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, können dem Verbraucher darüber hinaus Rechte auf Minderung, Rücktritt oder Schadensersatz zustehen.
Artikel 21 – Nichtannahme oder Nichtabholung einer Sendung
Der Kunde ist dafür verantwortlich, die im Bestellvorgang angegebene Lieferadresse korrekt anzugeben und eine ordnungsgemäße Zustellung im üblichen Rahmen zu ermöglichen.
Wird eine Sendung nicht abgeholt oder die Annahme verweigert und deshalb an Modeleben oder einen zuständigen Logistikpartner zurückgesendet, wird der Kunde über das weitere Vorgehen informiert.
Eine bloße Nichtannahme oder Nichtabholung eines Pakets ersetzt nicht zwingend eine ausdrückliche Widerrufserklärung. Möchte der Kunde von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen, sollte er dies Modeleben ausdrücklich mitteilen.
Entstehen aufgrund einer vom Kunden zu vertretenden Nichtannahme oder Nichtabholung nachweisbare zusätzliche Kosten, können diese nur im gesetzlich zulässigen Umfang berücksichtigt beziehungsweise geltend gemacht werden.
Eine pauschale Wiedereinlagerungsgebühr wird nicht erhoben, soweit hierfür keine wirksame rechtliche Grundlage besteht.
Wird die zurückgesendete Ware beschädigt, richtet sich eine mögliche Berücksichtigung eines Wertverlustes nach den gesetzlichen Vorschriften. Insbesondere ist maßgeblich, ob ein Wertverlust auf einen Umgang mit der Ware zurückzuführen ist, der über die notwendige Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise hinausgeht.
Zwingende gesetzliche Widerrufs-, Gewährleistungs- und Erstattungsrechte des Verbrauchers bleiben unberührt.